Trinkwasserhygiene - Wasser muss fließen…

Auf seinem Weg von der Quelle über das Wasserwerk bis zu Ihrem Hausanschluss schützen unterschiedliche Vorschriften unser Trinkwasser in Deutschland vor Verunreinigungen.

Doch ab Hauswasserzähler ist jeder Hausbesitzer für die Trinkwasserqualität verantwortlich und verpflichtet, diese zu schützen und für hygienische Rohrleitungen zu sorgen. Verstöße gegen die Trinkwasserverordnung können sogar strafrechtlich geahndet werden.


Da Trinkwässer sich regional unterscheiden, passt auch nicht jedes Material zu jedem Wasser. Neben der richtigen Materialauswahl ist die regelgerechte Installation Ihrer Trinkwasserleitungen und –armaturen in der Wasserverteilung Voraussetzung für optimale Wasserqualität. Arbeiten an Ihrer Trinkwasser-Anlage sind nichts für Heimwerker! Installationen, die nicht fachgerecht erstellt, ergänzt oder repariert werden, bergen Gesundheitsrisiken für Sie selbst, Ihre Familie, Mitbewohner und Gäste.

Schützen Sie Ihr Trinkwasser vor Verunreinigungen indem Sie uns die Arbeiten an Ihren Trinkwasser-Installationen anvertrauen: wir verwenden nur geprüfte und zertifizierte Produkte und sind als geschulte Fachfirma beim Wasserversorger eingetragen.

Gesundheitlich riskant wäre es, hier am falschen Ende zu sparen!

KeimschutzFiltration von SchadstoffenSchutzfilter

Idealbedingungen für unerwünschte „Mitbewohner“?

In einem typischen Einfamilienhaus sind mehr als 30 Meter Rohrleitungen verlegt, in denen sich das Trinkwasser bis zum Zapfhahn in Ihrer Wohnung noch verändern kann: technische Mängel in der Trinkwasser-Installation entpuppen sich nicht selten im Nachhinein als teuer - vor allem die gesundheitlichen Gefahren werden oft unterschätzt.

Speziell bei älteren Installationen wurden Kalt-, Warmwasser- und Zirkulationsleitungen als „Bündel“ – dazu oft noch in engen Installationsschächten – verlegt. Da das Kaltwasser nicht kalt bleibt, kann es durch Isolationsmängel auch im Kaltwasserbereich zu unerwünschten Ansiedlungen von Legionellen kommen. Diese sind als natürlicher Bestandteil des Wassers in geringer Anzahl im Wesentlichen ungefährlich, doch in überlange Leitungsstränge, „Sackgassen“, schlecht isolierte Rohre sowie poröse Ablagerungen im System bieten diesen Erregern „kuschelige“ Lebensbedingungen, um sich in diesem stehenden, warmen Wasser (25-55°C) zu vermehren. Für den Menschen werden sie dann zur Gefahr, wenn sie in großen Mengen über fein versprühtes Wasser, z. B. beim Duschen, eingeatmet werden uns so in die Lunge gelangen. Das regelmäßige Reinigen von Duschköpfen und Perlatoren sowie das Abtrennen von nicht mehr genutzten Leitungen ist allein deshalb schon unerlässlich.

In einer fach- und sachgerecht verlegten Trinkwasser-Installation ist das „kalte Wasser“ nie wärmer als 15-20°C – somit vermehren sich dort weder Legionellen, noch Pseudonomaden auf gefährliche Werte. Warmes Wasser sollte überall im Leitungssystem immer mind. 55°C aufweisen.

Durch den Einbau eines Rückspülschutzfilters werden aufgrund verschiedener Technologien Hygiene-Barrieren geschaffen, die eine zusätzliche Keimschutzprophylaxe bieten. Hierbei wird beispielsweise die antibakterielle Wirkung von Silber eingesetzt – in Spanien schon längst gesetzlich vorgeschrieben!

Darüber hinaus empfiehlt sich der Einbau einer Kalkschutzanlage, da Kalkablagerungen, deren stark zerklüftete Oberfläche für Keime und Bakterien eine ideale Brutstätte bilden, vermieden werden.

Wir bieten innovative Lösungen durch langjähriges „Know-how“ für unser Lebensmittel Nr. 1!

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Unser Trinkwasser unterliegt einer ständigen Kontrolle. In der Trinkwasserverordnung sind Grenzwerte für einige hundert Stoffe, wie beispielsweise Pestizide und Schwermetalle, festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen. Jedoch kommen immer wieder Chemikalien hinzu, die nicht berücksichtigt werden: allein aus dem Pflanzenschutz sind 1300 Wirkstoffe im Einsatz, von denen jedoch nur die Hälfte nachweisbar ist – für Medikamentenrückstände gibt es gar keine Grenzwerte. Filterpatronen aus Aktivkohle entfernen auch nicht berücksichtigte Substanzen aus dem Wasser.

In Häusern, die älter als 30 Jahre sind, wurden oft Blei-Rohrleitungen installiert. Blei ist ein Nerven- und Blutgift, das sich im Körper anreichert. Kinder nehmen im Vergleich zu Erwachsenen auch wesentlich mehr Blei aus Nahrung und Trinkwasser auf. Laut neuer Trinkwasserverordnung, die ab November 2011 in Kraft tritt, müssen alle Bleileitungen bis Ende 2012 durch gesundheitlich unbedenkliche Werkstoffe ersetzt werden. Aufgrund von Stagnation ist es jedoch immer empfehlenswert, das erste Wasser, das länger in den Leitungen gestanden hat, nicht für Trink- und Nahrungszwecke zu verwenden.

Sicherheit für die Lebensadern Ihres Hauses

Jedes Jahr werden tausende ungeschützter Rohrleitungen durch Verunreinigungen wie kleinste Rost-, Schmutz- oder Sandpartikel zerstört: durch abgeplatzte Inkrustierungen und Ablagerungen von Rohrwandungen aufgrund von Druckschwankungen, Erschütterungen oder Erd- und Sandverunreinigungen bei Arbeiten am öffentlichen Netz geraten diese Verunreinigungen in die Hauswasserinstallationen und führen neben Braunfärbung Ihres Wassers und tropfenden Wasserhähnen zu gefährlichen Korrosion und Rostknollen bis hin zu Lochfraß und schließlich zum Rohrbruch.

Um ihr privates Rohrnetz vor diesen unerwünscht mit geschwemmten Partikeln und somit kostspieligen Folgeschäden zu schützen, verfügen viele Haushalte mittlerweile über Kerzenfilter-Anlagen, die dem Trinkwasser ungelöste Stoffe entziehen – für metallene Leitungen (verzinkter Stahl, Kupfer) nach der Deutschen Norm (DIN 1988) bereits gesetzlich vorgeschrieben. Doch nicht kontinuierlich gewechselte Kerzenfilter können zu einem echten Hygieneproblem werden.

Durch den Einbau eines Schutzfiltersystems mit automatischer Rückspülung übernimmt eine zuverlässige Automatik das Abreinigen des Filtersiebes für sie und bietet so einen zuverlässigen Schutz gegen Schmutzeintragungen von außen. Auch Dosierungen, die eine Schutzschicht in den Rohrleitungen schaffen, schützen ihr Rohrnetz vor Korrosion.

Ab Kelleranschluss gilt: Eigenverantwortung des Hausbesitzers für das Trinkwasser!